„Ein unangenehmer Film, ich weiß, aber er musste gemacht werden“ (Christian Klandt)
Interview und Foto: Mark Herre
Christian Klandt, Regisseur von Weltstadt und Gewinner in der Kategorie Bester Spielfilm beim Filmfestival achtung berlin im Kino Babylon, erzählt über die Notwendigkeit diesen Film zu machen, seine Heimat Beeskow und die tiefergehende Problematik, die dieser Film anspricht.

Christian, könntest Du Deine Heimatstadt Beeskow etwas näher beschreiben?
Da fällt mir spontan Fontane ein, der mal gesagt hat „Beeskow klingt nicht so schlimm, wie es ist.“ Fontane hat, warum auch immer, jahrelang verschwiegen, dass seine Frau aus Beeskow kam. Doch im Ernst: Beeskow ist eine über 750 Jahre alte Ritterstadt mit Ritterburg und komplett erhaltener Stadtmauer. Übrigens, ist es egal an welchem Punkt man in Beeskow steht, nach maximal 5 Kilometer in jeder Himmelsrichtung bin ich an einem See. (mehr…)
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Foto: Juliane Henrich
Im Kaiserreich ein Exerzierplatz, zu DDR-Zeiten das Stadion der Weltjugend und in Zukunft die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes – Politik und Macht waren stets an diesem Ort in Berlin Mitte präsent. Für ihr Filmprojekt .spurnahme fotografierte Juliane Henrich die Gegend um die Chausseestrasse in Berlin Mitte, sah zahlreiche Dokumentationen und fügte aus vielen Einzelfragmenten eine charakterliche Ortsbeschreibung zusammen. Mehr zum Interview
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